Wer möchte Kindern seine Zeit schenken?
Medieninformation Nr. 03/11 der Kinderstiftung Ravensburg 13.02.2012
Kinderstiftung Ravensburg erhält Unterstützung aus Weingarten
Medieninformation Nr. 02/12 der Kinderstiftung Ravensburg 06.02.2012
Sport ist eine Sprache, die alle verstehen
Medieninformation Nr. 01/12 der Kinderstiftung Ravensburg 31.01.2012
Eine Bilderausstellung der besonderen Art
Medieninformation Nr. 04/12 der Kinderstiftung Ravensburg 01.03.2012
Wer möchten Kindern seine Zeit schenken?
Für Interessierte gibt es am 8. März ein Informationstreffen im Caritas-Zentrum
Die frühere Lehrerin Ursula Steinhauser (links)
engagiert sich als Wegbegleiterin auf Zeit. Ihre
Einsätze bespricht sie mit Angelika Eisenbeiß,
Freiwilligenkoordinatorin der Kinderstiftung
Ravensburg. Bild: Caritas
Ravensburg – Immer wieder geraten Familien in Belastungssituationen. Das kann sein, wenn ein Elternteil alleinerziehend ist,
wenn die Familie in eine wirtschaftliche Notlage gerät oder durch Krankheit oder Behinderung stark belastet ist oder bei erneutem
Familienzuwachs. Da wäre es gut, wenn es jemanden gibt, der Zeit für die Kinder hat. Genau da setzt das neue Angebot „Wegbegleiter
auf Zeit“ der Kinderstiftung Ravensburg an. „Wir vermitteln, begleiten und unterstützen freiwillige Helfer, die sich gerne
als Wegbegleiter engagieren“, sagt Angelika Eisenbeiß, Freiwilligenkoordinatorin der Kinderstiftung Ravensburg.
Die Wegbegleiter schenken Kindern ihre Zeit innerhalb und außerhalb der Familie. Sie helfen beispielsweise bei den Hausaufgaben,
begleiten das Kind bei Freizeitaktivitäten oder besuchen mit ihm kulturelle Veranstaltungen. „Der Zeitrahmen liegt bei ein
bis zwei Stunden wöchentlich und ist zunächst auf ein halbes Jahr begrenzt“, so Angelika Eisenbeiß. Wegbegleiter aus allen
Altersgruppen sind erwünscht: „Wir hoffen, dass wir auch junge Menschen für unser Angebot begeistern können. Sie sollten allerdings
volljährig sein.“ Die freiwilligen Wegbegleiter erhalten bei ihren Einsätzen Unterstützung und Beratung durch die Freiwilligenkoordinatorin,
die sie bei einem ersten Kennenlern-Termin mit den jeweiligen Familien auch begleitet. Darüber hinaus gibt es regelmäßige
Schulungsangebote und Austauschtreffen.
Das Angebot der Kinderstiftung Ravensburg läuft gut an: Zehn Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter konnten bereits dafür begeistert
werden. Eine davon ist Ursula Steinhauser. „Ich war früher Lehrerin an der Grundschule Oberzell und wollte auch nach meiner
Pensionierung in Kontakt zu Kindern bleiben“, berichtet sie. Zweimal war sie bereits im Einsatz. Ein halbes Jahr lang hat
sie einem Grundschüler mit Migrationshintergrund bei den Schulaufgaben geholfen. „Es war eine Freude für mich, wie er immer
selbstbewusster wurde und plötzlich gerne zur Schule ging“, erzählt sie. Versteht sich fast von selbst, dass die Wegbegleiter
auch Einblicke in das Familienleben ihrer Schützlinge erhalten. „Ich habe bei meinen Einsätzen viel für mich Neues und Bereicherndes
über Familien in unterschiedlichen Lebenslagen und aus verschiedenen Kulturen erfahren“, sagt Ursula Steinhauser. So beispielsweise
auch bei ihrem zweiten Einsatz, als sie wöchentlich zwei Kinder begleitete, mit ihnen ins Kino ging, gebastelt, gemalt und
gespielt hat. „Jeder Einsatz ist anders und jeder eröffnet neue Perspektiven und Einsichten – das macht das Angebot Wegbegleiter
so interessant“, betont Ursula Steinhauser.
Welche Familien einen Wegbegleiter auf Zeit brauchen könnten, erfährt Angelika Eisenbeiß in der Regel durch Multiplikatoren
in den Schulen, Kindergärten oder in Diensten, die bereits Familien begleiten. „Familien können sich aber auch direkt bei
der Kinderstiftung melden und entsprechende Wünsche äußern“, sagt sie.
INFO: Wer sich gerne als Wegbegleiter auf Zeit engagieren möchte: Am Donnerstag, 8. März, findet um 18.30 Uhr im Caritas-Zentrum
in der Seestraße 44 in Ravensburg (Konferenzraum) ein Informationstreffen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere
Informationen und Kontakt: Angelika Eisenbeiß, Telefon 0751/36256-27, eisenbeiss@caritas-bodensee-oberschwaben.de .
Medieninformation Nr. 03/11 der Kinderstiftung Ravensburg 13.02.2012
Kinderstiftung Ravensburg erhält Unterstützung aus Weingarten
Katholische Gesamtkirchengemeinde erklärt mit einer Zustiftung in Höhe von 36.210 Euro den Beitritt zur Stiftung
stiftung Ravensburg durch die katholischen
Kirchengemeinden Weingarten (von links): Pfarrer
Ekkehard Schmid (St. Martin), Irmgard Sigg (zweite
Vorsitzende des Kirchengemeinderats St. Maria),
Stiftungsgeschäftsführer Ewald Kohler, Pfarrer
Benno Ohrnberger (St. Maria und Heilig Geist),
Dr. Christoph Ganal (zweiter Vorsitzender des
Kirchengemeinderats St. Martin) und Christine
Zweifel (St. Maria). Bild: Caritas
Ravensburg/Weingarten – Die katholische Gesamtkirchengemeinde Weingarten engagiert sich mit einer Zustiftung in Höhe von 36.210
Euro für die Kinderstiftung Ravensburg. „Wir erklären hiermit ganz offiziell unseren Beitritt zur Kinderstiftung“, sagte Pfarrer
Benno Ohrnberger (Kirchengemeinde St. Maria) bei einer gemeinsamen Sitzung der katholischen Kirchengemeinderäte St. Maria,
Heilig Geist und St. Martin Weingarten im Gemeindehaus St. Maria. Der Pfarrer übergab symbolisch einen Schulranzen an Ewald
Kohler, Geschäftsführer der Kinderstiftung Ravensburg. Der Schulranzen stehe als Symbol sowohl für Kinder und Jugendliche
als auch für das körperliche und seelische Wachsen und Reifen, betonte Pfarrer Ohrnberger. Er enthalte die finanzielle Zustifung
der Gesamtkirchengemeinde, aber auch die Bereitschaft, in der Kinderstiftung Ravensburg künftig mitzuwirken.
Man habe sich in den einzelnen Gremien ausführlich über die Kinderstiftung unterhalten. Da diese sich nicht nur in Ravensburg,
sondern im gesamten Schussental überaus erfolgreich engagiere, sei man zu dem Entschluss gekommen, pro Katholik in Weingarten
(derzeit 12.070) drei Euro dem Stiftungskapital zuzuführen, berichtete Ohrnberger. Vertreter der Gesamtkirchengemeinde Weingarten
werden darüber hinaus künftig auch im Kuratorium der Kinderstiftung und in deren Beirat mitarbeiten. „Wir freuen uns sehr
über die großzügige Zustiftung“, betonte Ewald Kohler. Je ertragreicher das Stiftungskapital werde und je größer die Zahl
der Mitstreiter in der Kinderstiftung sei, umso mehr könne Kindern und Jugendlichen aus benachteiligten Familien in der Region
geholfen werden.
Medieninformation Nr. 02/12 der Kinderstiftung Ravensburg 06.02.2012
Sport ist eine Sprache, die alle verstehen
gestifteten hochwertigen Sportpakete
(von links): Susanne Schlünder (Baby Walz),
Lothar Landsbeck (Grundschule Neuwiesen),
Ulrika Rückgauer (Kindergarten St. Felicitas),
Angelika Hipp-Streicher (Fachleitung Kinderstif-
tung) und Rolf Engler (Kuratoriumsmitglied
Kinderstiftung). Bild: Caritas
Ravensburg – „Sport ist eine Sprache, die alle verstehen, daher leistet Sport einen wichtigen Beitrag zur Integration“, sagte
Rolf Engler, Kuratoriumsmitglied der Kinderstiftung Ravensburg. Baby Walz in Bad Waldsee spendet der Kinderstiftung Ravensburg
drei Paletten mit Sportpaketen (Sporttaschen, Sportschuhen und Sportbekleidung). Die hochwertigen Markensportartikel der Firma
Adidas werden jetzt ab Februar an Kindergarten- und Schulkinder aus einkommensschwachen Familien verteilt.
„Wir haben jeweils 100 Sportpakete für Mädchen und Jungs mitgebracht“, sagte Susanne Schlünder, Pressesprecherin von Baby
Walz. Die sportliche Spende an die Kinderstiftung ist eine der ersten Aktionen des im Oktober vergangenen Jahres von Mitarbeitern
der Firma Baby Walz ins Leben gerufenen Vereins „Glücksmomente mit Kindern“. Die gleichnamige Initiative sei 2008 von Baby
Walz gestartet worden, um einen wichtigen Beitrag für ein kinderfreundliches Klima in Deutschland zu leisten. „Baby Walz übernimmt
eine Vorbildfunktion und möchte dadurch weitere Partner animieren“, so Susanne Schlünder. „Wir freuen uns sehr über die Sportpakete“,
sagte Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung der Kinderstiftung. Die Caritas pflege schon seit einigen Jahren einen guten Geschäftskontakt
mit Baby Walz und erfahre große Unterstützung durch das Unternehmen. Die Kinderstiftung hat Kindergärten und Schulen angeschrieben
und verteilt gezielt die qualitativ hochwertigen Sportpakete. Als wichtige Multiplikatoren fungieren dabei Lothar Landsbeck,
Rektor der Grundschule Neuwiesen, und Ulrika Rückgauer, Leiterin des Ravensburger Kindergartens St. Felicitas, die sich beide
im Beirat der Kinderstiftung engagieren. Dank der engen Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten sei gewährleistet, dass
die Sportsachen dort ankommen, wo sie benötigt werden, betonte Angelika Hipp-Streicher. Dank der Unterstützung durch Zeitspender,
die sich bei der Kinderstiftung engagieren, werden die Artikel sortiert und ausgegeben. Mit dem Verteilen der Sportbekleidung
werden auch noch Skioveralls (Größe 152/158, für Mädchen) verteilt, welche die Firma Baby Walz zusätzlich zur Verfügung gestellt
hat. Diese werden gleichfalls direkt an einkommensschwache Familien weitergegeben.
Kontakt: Kinderstiftung Ravensburg, Seestraße 44, Ravensburg, Telefon 0751/36256-70.
Medieninformation Nr. 01/12 der Kinderstiftung Ravensburg 31.01.2012
Eine Bilderausstellung der besonderen Art
darunter die sechs Künstler, die Rechtsanwälte
Dieter Herrmann und Jochen Kneissle sowie
Vertreter der Kinderstiftung Ravensburg und ihr
Botschafter, Ravensburgs Oberbürgermeister
Dr. Daniel Rapp (links hinten), freuen sich über
den großen Erfolg des Kunstprojekts „Alles,
was Recht ist“. Bild: Caritas
Ravensburg – Eine Ausstellung der besonderen Art war im vergangenen Jahr in der Rechtsanwalts- und Steuerkanzlei Herrmann
& Kneissle in Ravensburg zu sehen: Sechs Künstler der Oberschwäbischen Werkstätten (OWB) in Sigmaringen hatten unter dem Thema
„Alles, was Recht ist“ ausdrucksstarke Bilder gemalt, die in der Kanzlei ausgestellt und zum Verkauf angeboten wurden. Die
Ausstellung, für die Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp die Schirmherrschaft übernommen hatte, fand großes Interesse.
3120 Euro kamen durch den Verkauf der Bilder zusammen. Die OWB erhöhten auf 3200 Euro und übergaben das Geld vor kurzem an
die Kinderstiftung Ravensburg, die den gesamten Betrag benachteiligten Kindern zur Verfügung stellen wird.
Auch die OWB kümmere sich als Behinderteneinrichtung um Menschen, die in der Gesellschaft Schutz und Förderung brauchten,
sagte OWB-Geschäftsführer Egon Streicher. Daraus sei die Idee entstanden, durch ein erfolgreiches Kunstprojekt mit behinderten
Künstlern die Kinderstiftung zu unterstützen und damit benachteiligten Kindern zu helfen. Schon bei der Ausstellungseröffnung
sei das Interesse sehr groß gewesen, berichtete Streicher. Er übergab eines der Bilder symbolisch anstelle eines Schecks an
Oberbürgermeister Rapp als Botschafter der Kinderstiftung. Das Bild erinnere ihn ein wenig an Werke von Chagall, schwärmte
Rapp und dankte den Künstlern, Organisatoren und Ausstellern für das erfolgreiche Kunstprojekt zugunsten der Kinderstiftung
Ravensburg. Diese, so Rapp, sei eine wichtige Einrichtung, da sie „Kindern eine Stimme und Lobby gibt, die sonst keine haben“.
Die etwas andere Ausstellung in ihrer Kanzlei habe große Beachtung gefunden, berichteten Dieter Herrmann und Jochen Kneissle,
die selbst drei Bilder der OWB-Künstler erworben haben. „Es sind beeindruckende Werke“, betonte Kneissle. Die sechs Künstler,
mit denen Kunstpädagogin Traudl Kopp von der OWB Sigmaringen das Thema „Alles was Recht ist“ aufgegriffen und gestalterisch
umgesetzt hat, haben mit prächtigen Farben gearbeitet und Bilder mit einer großen Ausdrucksstärke geschaffen. Die Ausstellung
versinnbildliche die ideellen Ziele der Kinderstiftung, nämlich die Förderung von Talenten, freute sich Ewald Kohler, Geschäftsführer
der Kinderstiftung. „Dies macht dieses Geldgeschenk für uns besonders wertvoll.“
