Wir hoffen auf viele Flohmarktbesucher
Medieninformation Nr. 13/10 der Kinderstiftung Ravensburg 04.10.2010
Tröster und Eisbrecher für Kinder im Kontakt mit der Polizei
Medieninformation Nr. 12/10 der Kinderstiftung Ravensburg 03.08.2010
Singen verbindet Kultur en
Medieninformation aus dem Ravensburger Stadtmagazin vom 30.07.2010
Engagement für Kinder in Not
Medieninformation Nr. 11/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 30.07.2010
Medieninformation aus der Schwäbischen Zeitung Ausgabe Weingarten vom 17.05.2010
48 Jugendliche schwammen für einen guten Zweck
Medieninformation Nr. 14/10 der Kinderstiftung Ravensburg 11.10.2010
Wir hoffen auf viele Flohmarktbesucher
Vier Zeitspenderinnen bereiten den Flohmarktstand der Kinderstiftung vor –
Der Markt findet am Mittwoch, 13. Oktober, von 15 bis 17 Uhr
im und um den Familientreff der Caritas statt
Kinderstiftung Ravensburg am kommenden Mittwoch
(von links): Gabriele Braun, Gertrud Buhmann,
Gabriele Mikosch, Marta Bentele (Kinderstiftung)
und Simone Merten. Bild: Caritas
Ravensburg – Im Konferenzraum des Caritas-Zentrums in der Ravensburger Seestraße herrscht emsiges Treiben. Verschiedene Stapel
mit flotter Mode für Teenies, aber auch Baby- und Kinderbekleidung sowie Spiele und Spielsachen liegen auf dem großen Tisch.
„Wir bereiten den nächsten Flohmarkt vor“, sagt Gabriele Braun. Wie ihre drei Mitstreiterinnen Gabriele Mikosch, Simone Merten
und Gertrud Buhmann ist sie eine der rund 30 Zeitspender, die sich Zeit für Belange der Kinderstiftung nehmen. „Die vier Frauen
gehören zu unserem Flohmarkt-Team“, berichtet Martha Bentele von der Kinderstiftung Ravensburg. Viermal im Jahr findet dieser
im und um den Familientreff im Caritas-Zentrum statt – bei Regen auf den überdachten Parkplätzen gleich daneben. Der für dieses
Jahr letzte Flohmarkt ist am kommenden Mittwoch, 13. Oktober, von 15 bis 17 Uhr. Der Erlös geht wie immer an die Kinderstiftung.
Die vier Frauen opfern nicht nur einen ganzen Vormittag, um gemeinsam die bei der Caritas eingegangenen und gelagerten Waren
zu sichten, auszuzeichnen und für den Flohmarkt zu richten. Sie sind auch beim Flohmarkt den ganzen Nachmittag vor Ort, bauen
auf, verkaufen die Waren und sorgen nach dem Markt dafür, dass die nicht verkauften Stücke wieder ordnungsgemäß verstaut und
gelagert werden – bis zum nächsten Flohmarkt. „Wir haben männliche Unterstützung, was die Kasse betrifft“, berichtet Gabriele
Mikosch. Rudolf-Andreas Pfeiffer, Leiter der Außenstelle Landkreis Ravensburg des Weißen Rings, engagiere sich als Kassier.
„Simone Merten richtet darüber hinaus immer eine Schminkecke für Kids ein“, erzählt Martha Bentele. Dies komme bei großen
und kleinen Flohmarktbesuchern gut an. Die Märkte verzeichneten stets einen regen Zulauf.
Hauptzielgruppe des Kinderstiftung-Flohmarkts sind Teenies. Sie können nach Lust und Laune unter Jeans, T-Shirts, Jacken und
anderen modischen Kleidungsstücken wählen. Waren für den Verkauf gebe es immer genug. Das Second-hand-Geschäft „Stoffwechsel“
von Nicole Engelberger in der Ravensburger Herrenstraße beispielsweise gehöre zu den treuen Lieferanten, berichtet Martha
Bentele. Wer bei der Kinderstiftung einen Antrag auf Unterstützung gestellt habe, erhalte Gutscheine, die dann beim Flohmarkt
eingelöst werden können. Und natürlich dürfen die Kleidungsstücke vor Ort auch anprobiert werden. „Wir freuen uns auf Mittwoch
und hoffen auf viele Besucher“, so das Flohmarkt-Team.
I N F O : Einzelanfragen an die Kinderstiftung Ravensburg sind bei Angelika Hipp-Streicher (Telefon 0751/3625638, E-Mail: hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de ) und bei Martha Bentele (Verwaltung, Telefon 0751/3625670, E-Mail: bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de ) möglich.
Auch Eltern und Jugendliche dürfen sich dort mit ihren Anliegen direkt melden.
Weitere Infos zur Kinderstiftung gibt es im Internet unter: www.kinderstiftung-ravensburg.de .
Medieninformation Nr. 13/10 der Kinderstiftung Ravensburg 04.10.2010
Tröster und Eisbrecher für Kinder
im Kontakt mit der Polizei
die Beschaffung von 111 Polifanten
Ravensburg finanzierte Polifanten (von links):
Ravensburgs Erster Bürgermeister Hans Georg Kraus,
Josef Hiller (stellvertretender Leiter der Polizei-
direktion Ravensburg), Polizei-Pressesprecherin
Sonja Saur mit Sohn sowie Angelika Hipp-Streicher
(Fachleitung Kinderstiftung Ravensburg) und Ewald
Kohler (Regionalleiter der Caritas Bodensee-
Oberschwaben). Bild: Müller
Ravensburg – Wenn Kinder mit der Polizei in Kontakt kommen, geschieht dies meist in psychisch hoch belasteten Ausnahmesituationen.
„Oft haben die kleinen Menschen Angst, wenn sie mit der Polizei in Berührung kommen im Zusammenhang mit Straftaten, häuslicher
Gewalt, Vernehmungen oder Verkehrsunfällen“, berichtete Josef Hiller, stellvertretender Leiter der Polizeidirektion Ravensburg.
In solchen von den Kindern als ausweglos empfundenen Situationen versuche die Polizei durch persönliche Zuwendung und einfühlsame
Ansprache den Kindern ihre Ängste zu nehmen. Als hilfreich habe sich dabei der Opferschutz-Polifant erwiesen. Der drollige Plüschelefant
mit Polizeimütze signalisiere, dass man der Polizei vertrauen könne, schaffe eine positive Atmosphäre und erleichtere als
„Tröster und Eisbrecher“ die Kontaktaufnahme zu traumatisierten Kindern. Hiller: „Wir haben mit dem Polifanten die Möglichkeit,
unbürokratisch und niederschwellig zu helfen.“ Die Kinderstiftung Ravensburg hat jetzt mit rund 1500 Euro die Anschaffung
von 111 Polifanten finanziert.
Die Mitglieder des Kuratoriums der Kinderstiftung hätten das Projekt beraten und einstimmig als Förderprojekt verabschiedet,
sagte Hans Georg Kraus, Ravensburgs Erster Bürgermeister und Mitglied des Kuratoriums, bei der Scheckübergabe an die Polizei.
Die Polizei sei vielfach in Bereichen tätig, wo es um Familien gehe und um Kinder, die dringende Unterstützung brauchen. In
diesem Bereich engagiere sich auch die Kinderstiftung Ravensburg.
„Die Polizei agiert sehr umsichtig und sensibel, wenn sie mit Kindern und Familien zu tun hat. Wir sind davon überzeugt, dass
das Geld gut angelegt ist“, sagte Ewald Kohler, Leiter der Caritasregion Bodensee-Oberschwaben und Geschäftsführer der Kinderstiftung.
„Die Polizei ist für Kinder eine wichtige Schlüsselfigur in Eskalationen“, betonte Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung Kinderstiftung.
Aber auch das Wirken im Nachhinein spiele eine Rolle. „Für uns ist von großer Bedeutung, welche Adressen von Anlaufstellen,
an die sich Familien in Notsituationen wenden können, weitergegeben werden“, sagte sie und regte eine Übersicht mit Hilfestellen
für Kinder und Familien an, vergleichbar den Notfallnummern.
Singen verbindet Kulturen
Sing-Botin Christiane Springer, Bernhard Fuchs,
Angelika Hipp-Streicher (Kinderstiftung) und
Dirk Polzin (SWR4 Bodenseeradio) sowie rechts
Miriam Waitemeyer (Tramondi) und links
daneben Kindergartenleiterin Ulrike Rückgauer
sind von dem Projekt Sing-Bote der
Kinderstiftung Ravensburg überzeugt. Bild: Caritas
Im Kindergarten St. Felicitas ist derzeit nur eine Familie ohne Migrationshintergrund, berichtet die Leiterin Ulrike Rückgauer. „Musik verbindet die Kulturen“, weiß sie. Das Erlernen von Liedtexten fördere die Sprachbildung auf spielerische Weise. Dass die sechs Kinder und vier Mütter Freude am Singen haben, ist nicht zu übersehen. Ihre Augen strahlen und sie verfolgen konzentriert, was Sing-Botin Christiane Springer vorsingt. „Wir singen mit allen Sinnen“, betont diese. Durch Geschichten und Märchen, Sprach- und Bewegungsspiele werde nicht nur die musikalische und sprachliche Entwicklung der Kinder gefördert, sondern auch Bewegung und Motorik sowie soziale Kompetenz. Das gemeinsame Agieren stärke Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit der Kinder, wecke ihre Kreativität und Fantasie. Begeistert singen alle mit und erzählen, dass die Sonne gelb, der Himmel blau, die Wolken weiß und die Blumen rot sind. Aus Tüchern entsteht auf dem Boden ein buntes Bild dazu.
Auch die Zuschauer sind begeistert: „Jetzt weiß ich, dass unser Geld sinnvoll eingesetzt wird“, sagt Miriam Waitemeyer von der Firma Tramondi. Das Unternehmen hat den Erlös aus einer Apfelaktion in Höhe von 2500 Euro an die SWR-Aktion „Herzenssache“ gespendet, die wiederum das Sing-Bote-Projekt der Kinderstiftung Ravensburg unterstützt. Die Aktion „Herzenssache“ sei vor zehn Jahren ins Leben gerufen worden, berichtete Dirk Polzin von SWR4 Bodenseeradio: „Bislang wurden 475 Kinderhilfeprojekte unterstützt.“
Das Sing-Bote-Projekt der Kinderstiftung werde derzeit an vier Standorten in Ravensburg und Weingarten umgesetzt, sagte Angelika Hipp-Streicher, Leiterin Offene Familienhilfe der Caritas Bodensee-Oberschwaben und Fachleitung Kinderstiftung. „Es unterstützt Kinder frühzeitig in ihrer Entwicklung, Sprachbarrieren werden abgebaut und der Gemeinschaftssinn gestärkt.“ Singen verbinde Kulturen und jedes Kind trage sein Instrument“ in sich, so Angelika Hipp-Streicher.
Die Kinderstiftung leistet materielle und immaterielle Hilfen. Über ehrenamtliche Zeitspender würden viele Kinder und Familien erreicht. Schnell und unbürokratisch reagiere man darüber hinaus auf die vielen konkreten Hilfeanfragen. Und über die durch die Kinderstiftung finanzierten Förderaktivitäten würden Benachteiligte gezielt im musikalischen oder sportlichen Bereich gefördert. „Dies alles ist nur möglich dank vielen engagierten Mitstreitern, Spendern und Sponsoren“, bedankte sich Angelika Hipp-Streicher für die großzügige Spende.
Kontakt Kinderstiftung Ravensburg: Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher), hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de oder Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele), bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de ; www.kinderstiftung-ravensburg.de
Medieninformation aus dem Ravensburger Stadtmagazin vom 30.07.2010
Engagement für Kinder in Not
Angelika Eisenbeiss von der Kinderstiftung (Dritte
von links). Foto Caritas
"Einen Sonnenstrahl für die, denen es nicht so gut geht wie uns", verschenkte der Kindergarten Bildungszentrum St. Konrad.
Engagierte Mütter übergaben eine Spendencheck in Höhe von 500 Euro an Angelika Eisenbeiss von der Kinderstiftung Ravensburg.
Zweimal im Jahr, berichtete Gertrud Krapf-Zuber, Leiterin des Kindergartens Bildungszentrum St. Konrad, veranstalteten die
Eltern Kinderkleiderbasare. Der Erlös aus diesen Aktionen gehe an Projekte der Schule. "Wir sind jetzt auf die Arbeit der Kinderstiftung aufmerksam geworden
und möchten auch diese gern unterstützen", so die Mütter.
Medieninformation Nr. 11/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 30.07.2010
Wir feiern nicht nur, wir tun auch Gutes
(rechts) vom Rutenfest-Stammtisch „Obertor“
übergaben eine Spende in Höhe von 1200 Euro
an Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler für die
Kinderstiftung Ravensburg. Bild: Caritas
Gegründet wurde der Stammtisch bereits 1950. „Die Idee dazu hatte die Handballjugend des damaligen Turnerbunds – daher die Farben Rot-Weiß“, berichteten Engler und Zißegger. Die Sportler wollten mit ihren Spenden dafür sorgen, dass auch Kinder aus armen Familien eine Rutenwurst zu essen bekamen oder auf den Rummel konnten. Diese Tradition habe sich über all die Jahre hinweg erhalten. Die Stammtischbrüder – „wir haben auch einen Pfarrer unter uns“ – spenden kräftig und engagiert. Wer beispielsweise auch nur eine Minute zu spät komme, zahle, so Engler.
Die Kinderstiftung sei für ihre Arbeit auf Spenden angewiesen, sagte Kohler und dankte den Stammtischbrüdern. „Wir wollen schnell und unbürokratisch helfen“, betonte er und berichtete, dass die Kinderstiftung im ersten Jahr nach ihrer Gründung im November 2008 bereits 30.000 Euro an Fördermitteln ausgegeben habe, darunter 10.000 Euro für Einzelfallhilfe, 5000 Euro für individuelle Fördermaßnahmen. Die Kinderstiftung fördere insbesondere Maßnahmen und Projekte, die zur Bildungsteilhabe und Chancengleichheit benachteiligter Kinder beitragen. Anträge können Kinder, Eltern oder auch Vertreter von Einrichtungen, beispielsweise Erzieherinnen oder Lehrer, stellen. „Wir setzen uns dafür ein, dass die Kinderstiftung möglichst vielen Kindern zugute kommt“, so Kohler und: „Wir sind für jede Spende dankbar.“
Kontakt Kinderstiftung Ravensburg: Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher),
hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de oder Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele), bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de ; www.kinderstiftung-ravensburg.de
Medieninformation aus der Schwäbischen Zeitung Ausgabe Weingarten vom 17.05.2010
48 Jugendliche schwammen in Weingarten
für einen guten Zweck
Benefizveranstaltung
Dient Schwimmen nicht nur dem Freizeitvergnügen, sondern lässt es sich noch mit einem guten Zweck verbinden, macht es doppelt Spaß. Das erfuhren die 48 Jugendlichen, die sich dieses Wochenende am Sponsorenschwimmen des SSV Weingarten beteiligten. 3432 Bahnen legten die Kinder und Jugendlichen in der zur Verfügung stehenden Zeit zurück, das sind 85 800 Meter, oder in Geldwert 2662,09 Euro. Durch Spenden am Welfen-Cup konnte dieser Betrag auf 2700 Euro aufgerundet werden.
Geld, das jetzt zu drei gleichen Teilen an den Jugendclub Weingarten, die Kinderstiftung Ravensburg und die Klinikclowns
Ravensburg geht. Mit SSV-Übungsleiterin Iris Halder freuten sich darüber der Weingartener Jugendclubvorsitzender Gerhard Junginger, Angelika Hipp-Streicher
von der Kinderstiftung Ravensburg und die jungen Schwimmer, die den Erfolg erst möglich gemacht hatten.
(Fotos: drs/Derek Schuh, SZ Wgt. 17.05.2010)
