Italienische Schüler bauen eine Zukunftsstadt
Medieninformation Nr. 07/10 vom 19.04.2010
Ihr helft Kindern, damit sie nicht ausgegrenzt werden
Medieninformation Nr. 06/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 29.03.2010
Wenn das gemeinsame Musizieren so richtig Spaß macht
Medieninformation Nr. 05/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 03.02.2010
Kinderstiftung Ravensburg hat in einem Jahr viel bewegt
Veröffentlichung in der SZ Ravensburg vom 01.02.2010
Hilfe für Kinder: Bürger haben sich anstiften lassen
Medieninformation Nr. 03/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 18.01.2010
Wenn wir irgendwo helfen können, dann tun wir das
Medieninformation Nr. 02/10 der Kinderstiftung Ravensburg vom 12.01.2010
Kinder sollten Wertschätzung erfahren
Medieninformation Nr. 08/10
der Kinderstiftung Ravensburg vom 13.05.2010
Italienische Schüler bauen eine Zukunftsstadt
Die Kinderstiftung Ravensburg und Ravensburger Schulen unterstützen ein Projekt des Künstlers Marco Ceroli im italienischen L‘Aquila
Angelika Hipp-Streicher (hinten Vierte von rechts)
sowie Ravensburger Schüler und Lehrer unterstützen
ein Projekt des Künstlers Marco Ceroli (hinten Dritter
von rechts) in der von einem Erdbeben zerstörten
italienischen Stadt L’Aquila. Bild: Caritas
Tatkräftig unterstützt wird das Projekt von der Kinderstiftung Ravensburg, die neben Notfallhilfen, Teilhabeprojekten und Förderpatenschaften für Kinder auch Projekte von Kindern und für Kinder unterstützt. Das L’Aquila-Projekt sei dabei ein wichtiger Beitrag: „Kinder im Schussental schlagen eine Brücke zu Kindern in Italien. Solidarität lebt vom Mitmachen, indem Kinder konkret einen Beitrag leisten und erleben, was sich aus dem, was sie tun, dann auch entwickelt“, sagte Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung Kinderstiftung. „Es dauert viele Jahre, bis sich für die Menschen in dem Katastrophengebiet wieder eine vertraute Normalität einstellt“, sagte Ceroli, der selbst aus der Region Abruzzen stammt und den dortigen Bewohnern helfen möchte. In den Pfingstferien wird er mit den gespendeten Werkmaterialien in das Erdbebengebiet (Paganica) reisen. „Am 22. Mai geht es los. Die Rektorin der Schule hat bereits zugesagt, dass die neue große Turnhalle als Atelier benutzt werden kann“, berichtete Ceroli. Dort soll mit allen Schulklassen in Paganica und den Schulen von L‘Aquila innerhalb von acht Projekttagen mit Kartonagen, Folien und diversen Werkzeugen eine neue Stadt entstehen. „Vielleicht“, so Ceroli, „erfahren wir dabei, wie sich die jungen Künstler eine Stadt wünschen.“
Die Schüler, so Marco Ceroli weiter, sollen in dem gemeinsamen Tun erleben, dass aus „Bruchstücken“ Neues entstehen kann, dass Gemeinschaftssinn zusammenführt und dass es sich lohnt, Neues zu wagen. Am 2. Juni, dem italienischen Nationalfeiertag, soll dann eine Ausstellung mit der Schüler-Zukunftsstadt eröffnet und über die dortigen Sommerferien gezeigt werden. Nach Italien begleitet wird der Künstler von zwei Abiturienten der Waldorfschule. Sie zeichnen die „Stadtbauarbeiten“ per Video auf und produzieren einen Film. „Dieser Film wird zweisprachig erstellt und dann im Rahmen von weiterführenden Projekten gezeigt“, berichtete Ceroli. Mit dem Geld, das dieser Film dann einspiele, werde ein dringend benötigtes, neues Kopiergerät für die italienische Schule finanziert. Begleitend zum Projekt werden die Kinder aus Ravensburg Postkarten an Schüler in Italien schicken und umgekehrt.
Die rund 3000 Euro teure Aktion erfahre vielfache finanzielle und materielle Hilfe, so Ceroli. So spendeten die Firma Relius und das Malerteam von Bernd Schelenz Farben für das Projekt, die Druckerei Klink lieferte 5000 Kartonstreifen. 1000 Euro steuerte Columbus Art Foundation bei, 300 Euro das „Kräutle“. „Von einer privaten Familie haben wir 500 Euro erhalten“, freute sich Marco Ceroli.
Info: Wer Marco Ceroli bei dem Projekt L’Aquila unterstützen möchte, kann direkt mit ihm Kontakt aufnehmen: Telefon 0751/33939, Mobil 0175/2431976.
Medieninformation Nr. 07/10
der Kinderstiftung Ravensburg vom 19.04.2010
„Ihr helft Kindern,
damit sie nicht ausgegrenzt werden“
Schüler der Grundschule St. Konrad spenden 500 Euro für die Kinderstiftung Ravensburg
Spende für die Kinderstiftung Ravensburg
(von links): Konrektor Alois Schuhwerk, Rektor Ulrich Niedermaier,
Ex-Rektor Werner Duttle und Angelika Hipp-Streicher
(Fachleitung der Kinderstiftung). Bild: Caritas
Ravensburg – In der Grundschule St. Konrad empfängt fröhliches Stimmengewirr die Besucher. Rund 100 Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe drei und vier belagern erwartungsvoll die Sitztreppen im Schulfoyer. Zusammen mit Eltern und Lehrern haben sie beim St. Konradfest und einem Schulflohmarkt viel Geld gesammelt. 500 Euro davon möchten sie für die Kinderstiftung Ravensburg spenden. „Wir haben sogar Bilder für die Kinderstiftung gemalt“, sagen zwei Mädchen und präsentieren stolz ihre Werke.
Der frühere Rektor der Grund-, Haupt- und Werkrealschule St. Konrad, Werner Duttle, der sich engagiert und ehrenamtlich für
die Kinderstiftung Ravensburg einsetzt, und Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung der Kinderstiftung, werden freudig begrüßt.
„Ihr helft Kindern, damit sie nicht ausgegrenzt und benachteiligt werden“, wissen die Schüler und rufen. „Wir finden das alle
ganz toll.“ Die Kinderstiftung Ravensburg unterstütze Kinder in Notsituationen, aber auch Schulprojekte und trage Sorge dafür,
dass benachteiligte Kinder an Sport- und Musikunterricht teilnehmen oder ein Instrument erlernen können, berichtet Angelika
Hipp-Streicher. Bei der Kinderstiftung gebe es sogar Zeitspender, die mit Kindern lernen, einkaufen gehen oder Freizeit verbringen,
erfahren die aufmerksam zuhörenden Schüler. „Dank so engagierten Spendern wie euch können wir vielen Kindern und Familien
helfen“, sagt Werner Duttle. „Eure Aktion zeigt, dass viele kleine Beiträge Gutes bewirken!“ Die Kinder klatschen begeistert
Beifall.
„Ich bin richtig stolz auf euch“, betont Rektor Ulrich Niedermaier. Die St.-Konrad-Schüler unterstützen nicht nur die Kinderstiftung,
sondern engagieren sich auch für weitere regionale und internationale Sozialprojekte, beispielsweise für Straßenkinder in
Brasilien oder für Schulprojekte in armen Ländern. „Auch für die Erdbebenopfer in Haiti haben die Schüler gesammelt“, erzählt
der stellvertretende Schulleiter Alois Schuhwerk.
Wer wie die Schüler der Grundschule St. Konrad die Kinderstiftung Ravensburg unterstützen möchte, kann dies jederzeit tun:
Spendenkonto:
10 10 59 259, Bankleitzahl 650 501 10, Kreissparkasse Ravensburg.
Kontakt Kinderstiftung Ravensburg
Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher),
hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de oder
Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele),
bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de ;
www.kinderstiftung-ravensburg.de
Wenn das gemeinsame Musizieren so richtig Spaß macht
An der Promenadenschule in Weingarten lernen Grundschüler Geige spielen – Die Kinderstiftung Ravensburg unterstützt das Projekt finanziell
Ravensburg/Weingarten – Aus dem Musikzimmer der Promenadenschule in Weingarten ertönen Streicherklänge, dazwischen fröhliches
Lachen. Wolfgang Kauper, Musikpädagoge des Streicherforums Oberschwaben, stimmt eine Violine. Vor ihm stehen zwölf Grundschüler,
Mädchen und Jungs – erwartungsvoll und die Instrumente spielbereit. „Wir lernen alle Geige spielen“, flüstert ein Mädchen
fast ehrfürchtig, während sich zwei Violinjunioren in der hinteren Reihe um einen Geigenbogen balgen. Dann beginnt der Unterricht:
Nach einer Aufwärmphase und der originellen Begrüßung durch einen Plüschclown wird gemeinsam geübt. Im Gleichklang spielen
die Schüler ihre Noten nach den Vorgaben des Musikpädagogen, alle sind mit Feuereifer dabei.
der Promenadenschule in Weingarten beim
Unterricht mit Tine Madson. Begeisterte
Zuschauer sind (von links) Norbert Martin
(Botschafter der Kinderstiftung und Pate
des Projekts), Angelika Hipp-Streicher
(Fachleitung Kinderstiftung) und
Grundschulrektorin Bernadette Behr.
Bild: Caritas
„Diese Grundschüler haben sich für einen Musikunterricht mit Violinen entschieden“, berichtet Bernadette Behr, Rektorin der
Grundschule Promenade. Seit kurzer Zeit hätten Eltern die Möglichkeit, beim Ausfüllen des Aufnahmeformulars für ihre Kinder
in den ersten beiden Grundschulklassen zwischen Musikunterricht ohne Instrument und Musikunterricht mit Instrument (Blockflöte
oder Violine) zu wählen. Die Instrumente stellt die Schule zur Verfügung, die Kinder dürfen die Instrumente zum Üben aber
mit nach Hause nehmen. In dem Flöten- und dem Streicherzug lernen Kinder aus verschiedenen Klassen und mit unterschiedlichen
Begabungen gemeinsam das Musizieren. „Wir wollten bewusst keine Eliteklassen bilden“, so die Rektorin. Wer kein Instrument
erlernen möchte, besucht den „normalen“ Musikunterricht. Der Unterricht mit Instrumenten ist für die Eltern mit monatlichen
Gebühren verbunden. Damit auch Kinder aus Familien mit wenig Geld die Chance haben, in den ersten zwei Grundschulklassen ein
Instrument zu lernen, unterstützt die Kinderstiftung Ravensburg finanziell dieses in der Region bislang einmalige Schulprojekt,
das auch von höherer Instanz große Zustimmung erfährt. „Durch das Gemeinschaftsspiel in der Gruppe machen die Kinder lebenswichtige
Erfahrungen. Viele Kinder haben im Rahmen solcher Projekte überhaupt erst die Möglichkeit ein Instrument kennen zu lernen“,
begründet Angelika Hipp-Streicher, Mitarbeiterin der Caritas Bodensee-Oberschwaben und Fachleitung der Kinderstiftung Ravensburg,
das finanzielle Engagement. Das Streicherprojekt bietet rund 20 Kindern die Möglichkeit ein Streichinstrument zu lernen. Etwa
ein Drittel der Plätze stehen benachteiligten Kindern zur Verfügung. Diese fördert die Kinderstiftung, um frühzeitig eine
Zugangsmöglichkeit für die musikalische Erziehung zu schaffen. Die Unterstützungsvoraussetzungen sind mit der Schule klar
definiert. „Ziel der Kinderstiftung ist es, benachteiligte Kinder zu unterstützen, sie in bestehende Angebote zu integrieren
und ihnen somit eine Teilhabe an Bildung, Kultur, Sport oder Musik zu ermöglichen, betont Angelika Hipp-Streicher. „Was gibt
es Besseres, als Kinder schon früh für das Musizieren zu begeistern? Kinder werden durch solche Projekte gestärkt, motiviert
und in ihrer Persönlichkeit gefördert“, meint Norbert Martin, Botschafter der Kinderstiftung, der die Patenschaft für das
innovative Schulprojekt übernommen hat.
Die Mischung der Kinder in dem Streicherkurs mache einen besonderen Reiz aus, sagt Musikpädagogin Tine Madson, die zusammen
mit Wolfgang Kauper die Musikjunioren des Streicherzugs unterrichtet. Beide arbeiten nach der „Suzuki-Methode“, einer von
dem japanischen Musikpädagogen Dr. Suzuki entwickelten Violinschule, in der bereits Kleinkinder ein Streichinstrument spielerisch
erlernen. „Das Musizieren soll in erster Linie Spaß machen“, sagt Tine Madson und es ist unschwer zu erkennen, dass dies an
der Promenadenschule voll und ganz zutrifft.
Medieninformation Nr. 05/10
der Kinderstiftung Ravensburg vom 03.02.2010
Kinderstiftung Ravensburg
hat in einem Jahr viel bewegt
Bunte Geburtstagsfeier mit vielen Gästen in der Ravensburger Ludwig-Erlanger-Halle
schule Ravensburg e.V. und Teilnehmer eines
Chorprojekts an der Promenadenschule Weingarten
feierten mit den Verantwortlichen der Kinderstiftung
und vielen Gästen „ein Jahr Kinderstiftung
Ravensburg“. Bild: Caritas
„Wir möchten heute allen, die bislang unsere Stiftungsarbeit so engagiert unterstützt haben, danken“, sagt Ewald Kohler, Regionalleiter der Caritas Bodensee-Oberschwaben, in seiner Begrüßung. Bereits im ersten Stiftungsjahr habe man vielen benachteiligten Kindern in Ravensburg, Weingarten und Umgebung schnell und unbürokratisch helfen können. Dann betritt Barbara Deifel-Vogelmann vom Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart die Bühne. Sie moderiert eine erste von mehreren Gesprächsrunden, in denen ganz verschiedene Menschen ein buntes Mosaik der vielfältigen Stiftungsarbeit entstehen lassen. „Sie alle machen die Welt ein bisschen bunter“, sagt Caritas-Mitarbeiterin Angelika Hipp-Streicher, Fachleitung der Kinderstiftung, zu den Gästen und berichtet, dass die Kinderstiftung in ihrem ersten Jahr neben spontanen Einzelfallhilfsmaßnahmen auch schon verschiedene Förder- und Beteiligungsprojekte initiiert und unterstützt sowie Patenschaften vermittelt habe. Benachteiligten Kindern mangle es häufig an alltäglichen Dingen wie Kleidung oder Schulbedarf, aber auch an immateriellen Dingen. „Ich nehme mir Zeit und gehe in Familien, die Hilfe benötigen“, erzählt Petra Klabuhn. Sie ist eine von 30 Zeitspenderinnen, die ihre Freizeit für die Kinderstiftung spenden. Seit einem halben Jahr gibt Petra Klabuhn einmal pro Woche Kindern Nachhilfe. „Erst wenn man in den Familien drin ist, weiß man, was fehlt“, sagt sie.
Für Begeisterung habe die Fahrradaktion der Kinderstiftung gesorgt, berichtet Annette Grüner, Rektorin der Förderschule St. Christina. Zehn Fahrräder nebst Fahrradhelmen hat die Schule für das Schulprojekt „Mobil mit dem Fahrrad“ erhalten. „Die Schüler sind begeistert mit dabei, wenn es auf Tour geht und machen neue, bislang unbekannte Erfahrungen“, sagt die Rektorin. Wie gut die Chorklasse der Talschule und das Projekt Chor & more der Wilhelm-Hofmann-Förderschule, beide in Weingarten, bei den Kindern und Jugendlichen ankommen, erfahren die Geburtstagsgäste über einen ansprechenden Kurzfilm. „Alle sind mit Feuereifer dabei und nicht selten erstaunt, wenn sie ihre eigene Stimme entdecken“, berichtet Musikpädagoge Rainer Möser. Wenn dann ein Projekt – wie beispielsweise die Hip Hop-AG der Wilhelm-Hofmann-Förderschule, die von einem Schüler geleitet wird – auch noch zur Aufführung in der Schule gelange, „sind Spaß und Begeisterung besonders groß“, so Rektorin Sonja Altenhof. Dank einer großzügigen Spende durch die SWR-Aktion „Herzenssache“ könne die Kinderstiftung Förder- und Beteiligungsprojekte dieser Art unterstützen, sagt Angelika Hipp-Streicher und berichtet von dem Stiftungseigenen Projekt „Singbote“. Einmal pro Woche geht beispielsweise Zeitspenderin Christiane Springer in den Kindergarten Weissenau, um dort gemeinsam mit den Kindern zu singen. „Wir freuen uns jede Woche, dass Frau Springer Zeit mit uns verbringt“, sagt die Kindergartenleiterin.
Ohne die breite Unterstützung durch Botschafter (darunter die Oberbürgermeister von Ravensburg und Weingarten), Kuratoriums- und Beiratsmitglieder, Zeitspender und viele engagierte Helfer wäre dies alles nicht möglich, gibt Pfarrer Hermann Riedle zu bedenken und dankt auch allen Geldspendern. 44.000 Euro sind allein im ersten Jahr an Spenden für die Kinderstiftung eingegangen. „Es ist schön zu wissen, dass die Spenden auch dort ankommen, wo das Geld benötigt wird“, sagt Kreishandwerksmeister Wilhelm Stotz in einer Gesprächsrunde. Er hat bei seinem Geburtstag auf Geschenke verzichtet und stattdessen um eine Spende für die Kinderstiftung Ravensburg gebeten. „Ihnen allen gebührt Dank und Anerkennung“, lobt Pfarrer Riedle die Geburtstagsgäste. „Wir bauen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung.“
Kontakt: Kinderstiftung Ravensburg: Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher),
hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de oder Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele),
bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.dewww.kinderstiftung-ravensburg.de
Spendenkonto: 10 10 59 259, Bankleitzahl 650 501 10, Kreissparkasse Ravensburg
Veröffentlichung in der SZ Ravensburg vom 01.02.2010
Ein Jahr Kinderstiftung
Hilfe für Kinder: Bürger haben sich anstiften lassen
die Festveranstaltung zum ersten Geburtstag der
Ravensburger Kinderstiftung. - Foto: Derek Schuh
Die Bürger aus Ravensburg, Weingarten und darüber hinaus haben sich im Sinne des Wortes anstiften lassen. In den 448 Tagen, die am Samstag seit Gründung der Kinderstiftung vergangen waren, haben sie hunderte von Kindern auf ganz unterschiedliche Weise unterstützt. Das Fest im Bildungszentrum St. Konrad, es war deshalb vor allem auch Anlass für die Initiatoren, danke zu sagen. Uns ist wirklich eine Welle der Solidarität entgegen geschwappt, sagte Ewald Kohler, Regionalleiter der Caritas Bodensee-Oberschwaben und zugleich Geschäftsführer der Kinderstiftung. Gemeinsam mit der Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ravensburg hatte die Caritas das Kind aus der Taufe gehoben. Sie machen uns Mut, auf diesem Wege weiterzumachen, wandte sich Pfarrer Hermann Riedle, Vorsitzender des Kuratoriums an rund 200 Gäste.
Die Stiftung ist angetreten, um Familien im Mittleren Schussental in Notlagen zu unterstützen, in Projekten und ganz persönlich. Viele Kinder werden ausgegrenzt, denn ihnen fehlt das Geld, um an Freizeitaktivitäten teilnehmen zu können, die für andere selbstverständlich sind. Das Geld, um ein Instrument oder schlicht das Fahrradfahren zu lernen. Eine Summe wird aber niemals einfach nur ausbezahlt, sondern direkt für konkrete Leistungen verwendet auch für warme Winterschuhe beispielsweise. Die Kinderstiftung lebt von ihrer kreativen Vielfalt, sie setzt Schecks (44 000 Euro wurden in einem Jahr gespendet) genauso gezielt ein wie Botschafter, Zeitspender oder Förderpaten
So vielfältig sind auch die Projekte, die bereits realisiert worden sind und die am Samstag in Filmbeiträgen und Talkrunden vorgestellt wurden. Da gibt es das Fahrradprojekt an St. Christina, die Hip-Hop-AG an der Wilhelm-Hoffmann-Schule, die Chorklasse an der Talschule, die Streicherklasse an der Promenadeschule. Der Schwerpunkt im Kreativen, im Musischen, ist es auch, der den beiden Oberbürgermeistern Hermann Vogler (Ravensburg) und Markus Ewald (Weingarten), die sich beide als Botschafter engagieren, besonders imponiert.
Viele kleine Glücksmomente
So unterschiedlich die Projekte, so zahlreich auch die Erfolgserlebnisse in der Arbeit mit und für die Kinder: Es sind die vielen kleinen Glücksmomente, die Mut machen, sagte Lothar Landsbeck, Rektor der Grundschule Neuwiesen. Und Zeitspenderin Petra Klabuhn machte mit einem Beispiel aus ihrem Engagement klar, wie notwendig und zugleich leicht es häufig ist, Kinder zu fördern: Da gibt es ein kleines Mädchen, das keine Lust auf Ferien hatte, weil ihm der Lesestoff ausgegangen war. Im Elternhaus gab es nur drei Bücher
Was Kinder, die gefördert werden, mit ihren ganz unterschiedlichen Talenten leisten können, wurde in der Ludwig-Erlanger-Halle sichtbar: Das Jugendblasorchester der Musikschule Ravensburg glänzte ebenso wie Hip-Hopper Nevruz Krasniqi, Tim und Jonas vom Kinderzirkus Moskito und die Chorklassen, die am Ende passend zum Abend die Kinderhymne schlechthin anstimmten: We are the world, wir sind die Welt.
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Zeitungsseite der SZ Ravensburg vom 01.02.2010 - Ein Jahr Kinderstiftung Ravensburg
Medieninformation Nr. 03/10
der Kinderstiftung Ravensburg vom18.01.2010
Wenn wir irgendwo helfen können, dann tun wir das
Waitkus Engineering GmbH in Berg spendet 2000 Euro für die Kinderstiftung Ravensburg
Franz und Elvira Waitkus (Zweiter und Dritte von
links) an Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler
(links), Kinderstiftungs-Beiratsmitglied Ursula Belli
und Botschafter Uli Boettcher. Bild: Cari
Ravensburg/Berg – „Wenn wir irgendwo helfen können, dann tun wir das“, sagte Franz Waitkus, Geschäftsführer der Waitkus Engineering
GmbH in Berg. Bereits zum zweiten Mal engagierte sich das Unternehmen für die Kinderstiftung Ravensburg – dieses Mal mit einer
Spende in Höhe von 2000 Euro. Sorgen und Nöte von Kindern, so der Firmenchef, gebe es auch vor der eigenen Haustüre. Das Konzept
der Kinderstiftung, das eine schnelle und unbürokratische Hilfe für Kinder in Notsituationen vorsieht, komme auch bei den
Waitkus-Mitarbeitern und Kunden gut an. Bereits seit einigen Jahren unterstützt die Waitkus Engineering GmbH Kinder in der
Karibik und in Südafrika. Aber auch vor Ort in Oberschwaben sei Hilfe vonnöten, so Franz Waitkus. Über die Firmenspende an
die Kinderstiftung komme das Geld direkt in der Region dort an, wo es gebraucht werde.
Die Kinderstiftung Ravensburg stehe nicht nur für materielle Hilfe, berichteten Botschafter Uli Boettcher und Beiratsmitglied
Ursula Belli. 30 Zeitspender engagierten sich derzeit ehrenamtlich für Projekte oder in der Durchführung von Aktionen. Des
weiteren werden Förderpatenschaften für Musik- und Sportaktivitäten vermittelt sowie Projekte für und mit Kindern gefördert,
so Caritas-Regionalleiter Ewald Kohler. „Da die Kinderstiftung für ihre Arbeit auf Spenden angewiesen ist, freuen wir uns
besonders, dass eine Firma wie Waitkus Engineering bereits zum zweiten Mal unsere Aktivitäten mit einer großzügigen Spende
unterstützt“, betonte Kohler. Das 1996 gegründete Unternehmen zählt aktuell 32 Mitarbeiter und bietet weltweit Engineering-Leistungen
für die Automobilindustrie, den Maschinenbau, die Luftfahrt, die Verkehrsmitteltechnik und die Marine an.
Kontakt: Kinderstiftung Ravensburg: Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher), hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de
oder Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele) bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de; www.kinderstiftung-ravensburg.de
Spendenkonto: 10 10 59 259, Bankleitzahl 650 501 10, Kreissparkasse Ravensburg
Medieninformation Nr. 02/10
der Kinderstiftung Ravensburg vom 12.01.2010
Kinder sollten Wertschätzung erfahren
Ravensburger Unternehmen Jehle Elektrotechnik spendet 1500 Euro für die Kinderstiftung Ravensburg
Paul Jehle, Firmenchef der Jehle Elektrotechnik
(links), überraschte Angelika Hipp-Streicher
(Fachleitung Kinderstiftung, Zweite von links)
sowie Christina Herzer und Werner Duttle
mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro
für die Kinderstiftung Ravensburg. Bild: Caritas
Ravensburg – Keine Kunden- und Mitarbeitergeschenke zu Weihnachten gab es dieses Mal bei dem Ravensburger Unternehmen Jehle Elektrotechnik. Stattdessen übergab Firmenchef Paul Jehle originelle Päckchen an Angelika Hipp Streicher, Fachleitung der Kinderstiftung Ravensburg, sowie an Kuratoriumsmitglied Christina Herzer und Beiratsmitglied Werner Duttle. Mit einer Spende in Höhe von 1500 Euro bedachte Jehle die Kinderstiftung Ravensburg. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass wir Kinder und Jugendliche, die Hilfe benötigen, unterstützen“, so der Firmenchef. Das Engagement der Kinderstiftung sei vorbildlich. Mit dem gleichen Betrag, der für Kundengeschenke nebst Verpackung und Porto investiert werden müsse, könne so vor Ort viel mehr erreicht werden. Christina Herzer durfte sich gleich zweimal freuen: Die Vorsitzende des Vereins Frauen und Kinder in Not erhielt von Paul Jehle auch 1500 Euro. Weitere 1000 Euro spendete Jehle Elektrotechnik an die Karlheinz Böhm-Stiftung.
Junge Familien seien oft allein gelassen, bedauerte Jehle. Er sei 15 Jahre lang Jugend-Schöffe gewesen und habe dadurch Einblick in viele Familien erhalten. Es sei zwar nicht einfach, ohne Geschenke zu Kunden und Mitarbeitern zu kommen, aber die Freude, dass das gespendete Geld auch direkt bei denen ankomme, die es dringend benötigen, sei groß. „Wir haben Kinder, die selten etwas geschenkt bekommen haben“, berichtete Angelika Hipp-Streicher. Mit dem gespendeten Geld könne man jetzt einigen Kindern in schwierigen Situationen eine schöne Überraschung bereiten. „Kinder sind Persönlichkeiten und sollten Wertschätzung erfahren“, betonte Jehle, der sich mit seinem Unternehmen auch im Bereich Ausbildung engagiert. Das Konzept der Kinderstiftung habe ihn überzeugt. Vor allem den 30 Zeitspendern, die sich ehrenamtlich in Projekten oder bei der Durchführung von Aktionen beteiligen, komme ein wichtiger Part zu. Die Grundidee der Stiftung, schnell und unbürokratisch etwas für Kinder zu tun, erfahre eine professionelle Umsetzung. Ein wichtiges Anliegen der Kinderstiftung sei es auch, dass Heranwachsenden, deren Eltern finanziell nicht in der Lage sind, ihre Kinder in den Bereichen Musik und Sport zu fördern, über Förderpatenschaften eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werde, berichtete Werner Duttle.
Das Unternehmen Jehle Elektrotechnik wurde 1982 in Ravensburg gegründet und beschäftigt derzeit 48 Mitarbeiter. Das Jehle-Team sei immer dann gefragt, wenn es um die professionelle Installation von Alarmanlagen, Sicherheitseinrichtungen und Videoüberwachungstechnik oder um Dinge im Bereich Elektrotechnik gehe, so der Firmenchef. „Ob Banken, Museen, Kirchen, Betriebsanlagen, Krankenhäuser oder private Objekte – wir sorgen für einen zuverlässigen Gebäudeschutz.
Kontakt: Kinderstiftung Ravensburg: Telefon 0751/3625638 (Angelika Hipp-Streicher), hipp-streicher@caritas-bodensee-oberschwaben.de oder Telefon 0751/3625670 (Marta Bentele),bentele@caritas-bodensee-oberschwaben.de; www.kinderstiftung-ravensburg.de
Spendenkonto: 10 10 59 259, Bankleitzahl 650 501 10, Kreissparkasse Ravensburg
